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Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper...

... wußten schon die alten Griechen





Gschnitz Talende

Die Alpen und ihre unvergleichlich weiten Naturräume inspirieren durch ihre spirituelle Kraft und strahlen gleichzeitig eine unendliche Ruhe und Gelassenheit aus. Hier lässt sich Energie und Kondition für das stressige Alltagsleben tanken.

Meine nun langjährige Erfahrung mit meinen Kunden zeigt, dass im Bereich Entspannung  ⁄  Regeneration  ⁄  Mentales Training noch viel zu wenig Zeit investiert wurde. Auf Grund meiner Zusatzausbildung im Bereich Mentales Training kann ich hier durch meist einfache Tipps schon viel bei jedem einzelnen bewirken.





Entspannt auf einer Kette

Dazu verschiedene Tipps

1. Entspannung

Wenn Sie Ihren Körper kontrolliert entspannen können, schaffen Sie es leichter, in Leistungssituationen locker zu bleiben und unter Stress nicht zu verkrampfen. Zunächst sollten Sie die "progressive Relaxation" erlernen: Einzelne Muskelgruppen (beginnend mit der Handmuskulatur) werden sukzessive etwa 30 Minuten lang bewusst stark angespannt, dann sehr langsam wieder entspannt.

Beobachten Sie den allmählichen Prozess der Entspannung in seinen Stadien und Wirkungen sehr genau. Konzentrieren Sie sich besonders auf die Bauchatmung, die die Entspannung begleitet.

Im nächsten Schritt verkürzen Sie die Entspannungsphase auf fünf bis zehn Minuten und koppeln sie mit einem "Stichwort" ("Ruuuhig!" o.ä.). So können Sie dann den Entspannungsprozess bald "auf Knopfdruck" auslösen.

Im dritten Schritt schließlich üben Sie die verkürzte Relaxation (zum Beispiel im Konferenzraum): tiefe Bauchatmung, sukzessive Kontrolle jeder Muskelgruppe auf Spannung, "Stichwort" benutzen, um zu entspannen.





2. Stressmanagement

Teamarbeit im Büro

Hier kommt es zunächst auf genaue Selbstbeobachtung an. Wie und wo macht sich Stress bemerkbar? 

Erstellen Sie ein Stressprotokoll über sechs Tage hinweg, in dem Sie die körperlichen Stressreaktionen und ihre Intensität aufzeichnen.






3. Gedankenkontrolle

Stress bei der Arbeit

Gedanken beeinflussen das Handeln und die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit weit mehr, als wir glauben. Negative Gedanken lösen negative emotionale und muskuläre Zustände aus. Deshalb müssen Sie negative Gedanken entschärfen lernen, indem Sie sie auf ihren Realitätsgehalt reduzieren und umfunktionieren. So können sie sogar zum Auslöser für positive, korrigierende Strategien werden: Erinnern Sie sich an Erfolgserlebnisse, konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken. Ersetzen Sie einen beunruhigenden Gedanken durch einen neutralen Gedanken aus.





4. Selbsregulierung

Entspannt in der Wiese

Dieser Schritt umfasst Techniken, mit denen man sich selbst "in Fahrt" bringen soll und mental wie auch körperlich das ideale Erregungsniveau erreicht.

Auch hier ist zunächst das In-sich-kehren nötig: Bei welcher Gelegenheit hatten Sie zuletzt dieses gute Gefühl, auf der Siegerstraße zu sein? Was hat dazu beigetragen? Fassen Sie diese Erfahrung in einem Satz, in einem Begriff zusammen, etwa: "Jetzt läuft's!". Aktivieren Sie diese Gedankenkette, wiederholen Sie die bewährten Rituale und Begleitumstände vergangener Erfolge.

Bringen Sie den Körper in den idealen Spannungszustand: Sind die Muskeln zu verkrampft, lockern Sie sie mit mentalen Entspannungsübungen und Gymnastik auf. Fühlen Sie sich lasch, beflügeln Sie sich durch schnelle Muskelanspannungen und Muskelentspannungen sowie durch mentale Konzentration auf Außenreize.





5. Visuell-motorische Übung

Hier werden Körper und Psyche miteinander "vernetzt". Das Visualisierungstraining beginnt mit einer Entspannungsphase. Die in Stufe 1.

Seminar bei Jennifer Wade

Sie wird nun so erweitert, dass Sie sich selbst willkürlich und gedanklich in eine entspannte Szenerie versetzen können.Danach wenden Sie diese Fähigkeit zur Fantasiereise auf eine positive Leistungssituation an. Spielen Sie diese wieder und wieder so lebhaft und konkret durch wie nur möglich.

Der dritte Visualisierungsschritt richtet sich nun auf gewünschte zukünftige Situationen:
Kombinieren Sie das Siegergefühl aus Phase 4 mit den idealen Bewegungsabläufen. Stellen Sie sich vor, wie Sie es richtig machen. Gehen Sie in Zeitlupe jedes Detail durch. Wiederholen Sie dieses Szenario und kombinieren Sie es allmählich mit einem Auslöser.







6. Konzentration

Eins werden in den Bergen

Die Konzentration kann auf unterschiedlichste Weise verloren gehen. Deshalb ist es wichtig, die eigene Anfälligkeit dafür zu erkunden:

Was genau lenkt Sie häufig ab? Wandern Ihre Gedanken unkontrolliert?

Beginnen Sie das Konzentrationstraining, indem Sie Ihre Aktionen verlangsamen: Sprechen, schauen und gehen Sie langsamer. Öffnen Sie sich zunächst bewusst für alle Außenreize - etwa beim Betreten des Konferenzraumes. Nehmen Sie alles auf. Verengen Sie das Spektrum dieser Reize immer mehr, bis Sie schließlich bei sich selbst angekommen sind.

Wie fühlt sich Ihr Körper an?

Beginnen Sie nun mit Entspannungsatmungen (Schritt 1), danach rufen Sie die Visualisierungen (Schritt 5) ab.





7. Energiekontrolle

kontrolliertes Dehnen

Ob Geschicklichkeit, Kraft oder Schnelligkeit - jede Leistung hängt davon ab, dass Sie Ihre Energie mobilisieren können. Sie schlummert in Ihnen und muss erkannt und gesteuert werden. Das geschieht vor allem durch mentale Kontrolle.

Durch all die Fähigkeiten, die Sie in den Schritten 1 bis 6 erlernt haben.

Visualisieren Sie nun die optimale Leistungsszene, in der Sie die Übung ausführen. Lernen Sie das Gefühl für Energie zu kanalisieren,etwa

  • auf die Bewegungsrichtung
  • auf die Laufbahn
  • in die Argumentation
  • in die Problemlösung

Lassen Sie sich visuell von der Energie durch den Raum tragen und verbinden Sie die Richtung mit einem Energiebild, zum Beispiel dem Lichtstrahl.